Reportage
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Die virtuelle Tinte des Berichts vom letzten Grillfest ist kaum trocken, da geht es auch schon zum nächsten: Dieses Mal lädt der Schallwende-Verein nicht nur zu Würstchen und Salat, sondern auch zu elektronischer Live-Musik ein. Und auch die Richtung ist grob die gleiche: Vom Westzipfel der Republik führt der Weg ins Westfälische - dieses Mal aber
nicht ganz so weit in den Osten. Am Kamener Kreuz biegen wir dieses Mal nicht Richtung Bielefeld ab, sondern fahren noch ein paar Kilometer weiter auf der A1. Danach ist es noch ein gutes Stück Landstraße bis nach Ahlen und zum Oestricher Landwehr, wo der Hof der Glanemanns liegt.
Die Anreise mit dem eigenen Automobil ist die einzige praktikable Variante. Zwar hat der Hof eine eigene Haltestelle, und mit Strandkorb als Wartehäuschen ist die auch sehr schön gestaltet. Am Wochenende hält hier aber kein Bus, und auch unter der Woche ist die Anbindung eher sporadisch. Parkplatz für Fahrzeuge ist aber reichlich vorhanden, auch gerne ein Wohnmobil, so man hier über Nacht bleiben will. Eine alte Bergwerks-Lore dient Wegweiser, und erinnert daran, dass hier in Ahlen auch einmal Kohle gefördert wurde.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Es ist der 21. Juni: Kalendarischer Sommer-Anfang, der längste Tag des Jahres, und vor allem eines: Der Tag, an dem das Team des Electronic Circus seine Sommer-Party steigen lässt. Seit einigen Jahren ist der Ort dafür ein Bauernhof bei Borgholzhausen, auf halbem Wege zwischen Bielefeld und Osnabrück gelegen.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Mit gleich drei Events hatte Ron Boots im letzten Herbst die neue und zugleich alte Spielstätte in Oirschot wieder in den Terminkalender des EM-Fans eingeführt. 'De Enck' hat einen neuen Betreiber und hört jetzt auf den Namen 'De Stolendans', ansonsten bleibt aber (fast) alles gleich: Das Foyer, der große Saal fasst nach wie vor über 300 Zuschauer, und seine Qualität als Treffpunkt von Musikern und Fans aus den Niederlanden und allen umliegenden Ländern ist beim Umzug erhalten geblieben. Einige Besucher hatten noch dem CKE ob der besseren Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nachgetrauert, aber solchen Problemen konnte Ron erfolgreich mit dem Angebot eines kleinen privaten Shuttle-Dienstes begegnen.

So ließen sich denn auch die Zahlen für den diesjährigen E-Day gut an: Gut 250 verkaufte Tickets konnte Ron kurz vor dem Termin am letzten Tag des Mai vermelden. Zusammen mit ein paar kurz Entschlossenen, die ihr Ticket an der Tageskasse lösten, würde der Saal dieses Mal also vielleicht nicht bis auf den allerletzten Platz ausverkauft sein, aber die Veranstaltung würde wirtschaftlich ohne Zweifel deutlich im 'grünen Bereich' liegen.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Zu den Events des letzten Jahres, an die ich besonders gerne zurück denke, gehört ohne Frage die Atelierroute in Sellingen. Bei sommerlichem Wetter konnte man von Station zu Station wandern, Kunst und Handwerk bewundern oder gleich erwerben, und an einigen der Stationen spielten Bas Broekhuis, Detlef Keller, Frank Rothe, Mario Schönwälder oder Michael Menze live Stücke aus dem Repertoire der aktuellen Manikin-Projekte. Dieses Event fiel für die fünf in eine Übergangszeit, was die Spielorte angeht: In der traditionellen Dorfkirche Repelen hatte man im Frühling noch zwei kleinere Konzerte geben können, aber Pläne für Events in zwei anderen Gotteshäusern hatten sich leider wieder zerschlagen.

Das war natürlich gerade im 30-jährigen Jubiläum von Bk&S etwas schade, aber kein Grund zu verzagen. In persönlichen Gesprächen wurde schon die eine oder andere Andeutung neuer Kontakte gemacht, aber nichts davon war 'spruchreif' genug, dass man davon in diesem Blog hätte berichten können. Ein halbes Jahr später, in Frühjahr 2025, war alles in trockenen Tüchern, so dass Termine und Locations veröffentlicht werden konnten. Nun ist es Mitte Mai, und zu einem dieser neuen Spielorte sind wir gerade auf dem Weg.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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In unserem Land gibt es viele Planetarien - nicht nur große wie zum Beispiel in Bochum, Hamburg oder Münster, sondern auch zahlreiche kleinere Kuppeln, in denen eine zweistellige Zahl an Besuchern virtuell zu den Sternen reisen kann. Was an absoluter High-Tech hier vielleicht nicht vorhanden ist, wird durch die intime Atmosphäre des Ortes wett gemacht.

Eines dieser kleineren Planetarien steht in Recklinghausen, und mehrere Male habe ich auch dort bereits eine Show genießen dürfen, die Musik mit Bildern von Planeten und Sternen verbindet. Indes: In den letzten Jahren war es ein wenig bei mir aus dem Fokus gerutscht. Das änderte sich eine knappe Woche nach der Schallwelle-Preisverleihung: Per Chat kam eine Anfrage von Vera van Bergh herein. Sie würden im Planetarium Recklinghausen demnächst eine Show machen, ob ich vielleicht Lust hätte?