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- Geschrieben von: Andreas Pawlowski
- Kategorie: Rezension

„Chip Meditation“? Die gab’s doch schon mal? Ja, richtig, vor vierzig Jahren betrat das Duo Software mit diesem Album die Elektronikmusikbühne. Nun also „Chip Meditation 2025“ - eine Neuauflage des Klassikers? Weit gefehlt. Das Cover beinhaltet zwar das gleiche Bild (eine Computergrafik) wie das 1985er-Album, wenn auch mit vertauschten Farben, aber es ist schon mal kein Software-Album. Diesmal zeichnet Peter Mergener alleine verantwortlich für das Werk. Musikalisch war er bei Software ohnehin schon der Kopf des Ganzen, nun steht eben auch auf dem Cover sein Name. Und bei „Chip Meditation 2025“ handelt es sich keineswegs um eine neue Veröffentlichung des alten Materials oder um eine Neuaufnahme der damaligen Musik, sondern um vollständig neu komponierte und produzierte Stücke.
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- Geschrieben von: Andreas Pawlowski
- Kategorie: Rezension

25 Jahre - eine lange Zeit, in der sich viel tun kann, sich vieles verändert und entwickelt. Das hat sich wohl auch Dirk Scussel, der als Lunaar in der EM-Szene bekannt wurde, gedacht und sein 1999 erschienenes Album „Messages From Space“ in einer „refurbished 25th anniversary edition“ neu herausgebracht. Das „refurbished“ ist auch eben so zu verstehen: das ursprüngliche Album wurde überholt, aufpoliert, modernisiert, verändert... Es handelt sich somit nicht um eine simple Neuauflage von „Messages From Space“, sondern eigentlich um ein neues Werk auf Basis des alten. In Ermangelung der Kenntnis der 1999er-Version kann ich zwar keine direkten Vergleiche ziehen, aber dieses „neue“ Album ist nach meiner Meinung bestens gelungen.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

Nach dem eher erd-verbundenen Thema der Metalle nimmt Bernd-Michael Land uns auf seinem neuesten Album mit in die Weiten des Alls. Anlass ist die JUICE-Mission der ESA, mit der eine Reihe von Jupiter-Monden erforscht werden sollen.
Der besondere 'Clou' des Albums: Als Input und Ausgangspunkt dienten unter anderem Messwerte der elektromagnetischen Abstrahlungen von Sternen und Planeten. Schall gibt es im Weltall nicht, aber in der Astronomie nutzt man gerne das Prinzip der 'Sonifikation', um solche Messwerte in für den Menschen empfindbare Töne zu übersetzen. Auf "Juice" wurden diese Messwerte etwas anders verwendet: Anstelle einer einfachen eins-zu-eins-Umsetzung werden sie in den Kontext eines Albums gestellt. Und dieser Kontext ist die musikalische Beschreibung von JUICE's Reise, und was sie am Zielort mit ihren Instrumenten empfangen wird. Das erinnert mich an Robert Schroeder's Klassiker "Galaxie Cygnus A" von 1982.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

Nach der dritten Episode um GENE und ihre Abenteuer im Weltall hat Stefan Erbe sich wieder irdischen Themen zugewandt: Auf "The Enemy Inside" ist ganz im Gegenteil das innerste Ich das Ziel, das eigene Bewusstsein, und die Mischung aus Unsicherheit und Zerrissenheit, die viele von uns in den aktuellen Zeiten in sich fühlen.
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- Geschrieben von: Astral Jim
- Kategorie: Rezension

An der spannenden Grenze zwischen 1998 und 2025 verortet, greift Flow (Remastered) auf den expansiven Spiritualismus klassischer Ambient-Musik, die strukturelle Dichte progressiver Instrumental-Rockmusik und atemberaubender cineastischer Elektronik zurück. Das Album schafft so eine Klangwelt, die unverkennbar Jon Jenkins ist – ein Bekenntnis zu tiefgründigen, multidimensionalen Aufnahmen. Mit Hilfe der Ambient-E-Gitarrenklänge von Jeff Pearce, David Helpling und Howard Givens nutzt Jenkins meisterhaft die Metapher des Wassers, von der Quelle bis zum Meer und vom Anfang bis zum Ende, um über das Wesen der Existenz nachzudenken. Flow wurde von Spotted Peccary Music atemberaubend remastered und präsentiert sich nun erneut als ein Album, das sich gekonnt jeder einfachen Kategorisierung entzieht.