Interview
- Details
- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Nach einer kürzeren Interview-Pause geht es nun in die nächste Fragerunde und wir stellten 10 Fragen an...Wolfgang (Paule) Fuchs. 
1. Pond ist ein Projekt, dass bereits vor einigen Jahrezehnten entstand. Wie ist es genau dazu gekommen?
Nachdem ich in verschiedenen Profirockgruppen spielte ,gründete ich 1978 meine eigene Gruppe POND.Inspiriert wurde ich von der polnischen Band SBB.Solch eine Musik wollte ich mit meinem zweiten Gründungsmitglied Manne Hennig (heute bei CITY) auch machen:Eine Art JazzRock,auch als Symphonischer Rock bezeichnet. Zu dieser Zeit spielte ich noch Schlagzeug. Kurze Zeit später wurde unser Duo zum Trio,indem wir Frank Gursch,einen Hammondorganisten dazuholten. In dieser Zeit beschäftigten wir uns mit klassischen Themen (Bilder einer Ausstellung in der Fassung von Emerson,Lake & Palmer) und Eigenkompositionen.
2. Welche Musik oder Vorbilder haben euch/Dich damals motiviert, selbst Musik zu machen?
Ab 1980 begann ich dann mit Harald Wittkowski rein elektronische Instrumentalmusik zu machen. In der Anfangszeit spielten wir Equinoxe und dann ausschließlich eigene Titel. Bereits 1982 schafften wir mit unserem ersten im Rundfunk produzierten Titel den Sprung in die sogenannten 'Wertungssendungen' und belegten sogar die vordersten Plätze. Die beiden Langspielplatten 'Planetenwind' (1984) und 'Auf der Seidenstraße (1986) verkauften sich je über 100000 mal.
- Details
- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Als weiteres Highlight in der Interviewserie 10 Fragen an ... dreht sich die nächste Runde um Bernd Kistenmacher.
1. Was war für Dich die erste bewusste Begegnung mit "elektronischer Musik"?
Die erste Begegnung fand statt, als ich 11 Jahre alt (1971). Meine Cousine, die damals voll auf Hippie war, spielte mir Platten von Pink Floyd und den Silver Apples vor. Dann kam Kraftwerk mit „RuckZuck“ und wenig später Aphrodite’s Child. Dieser ganze psychedelische Sound machte mich rasend und ich bin dankbar dafür, dass ich diese Zeit erleben durfte. Ganz ehrlich. Die siebziger Jahre waren doch wirklich phantastisch in musikalischer Hinsicht. Alles war neu und es gab soviel zu entdecken. Das gerade auch in Berlin. Ich erinnere mich noch wie heute, dass ich damals nur in mein Lieblings-Plattengeschäft Musicland zu gehen brauchte und wieder lag eine neue Platte da, wo „Moog Synthesizer“ und „Sequencer“ in den Credits stand. Die konnte manblind kaufen. Das war herrlich. Und das hat mich natürlich geprägt. In so mancher Hinsicht.
- Details
- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Diese Ausgabe der 10 Fragen widment sich dem Musiker und Künstler Bernhard Woestheinrich, auch bekannt als Redundant Rocker.

1. Welche erste Begegnung hat Dich zur elektronischen Musik gebracht?
Ich kann mich an keine dezidierte Begegnung erinnern. Ich bin in großen Familie aufgewachsen und Musik hat bei meinen Geschwistern eine wichtige Rolle gespielt. Ich bin also mit der Musik der 70er und 80er aufgewachsen. Darunter war dann natürlich auch elektronische Musik aus der Zeit. Dennoch habe ich den Zugang zu der "klassischen Elektronischen Musik" eigentlich erst später wieder in über den Umweg der Musik von Bands und Musikern wie den Einstürzenden Neubauten, Cabaret Voltaire, Karl Biscuit und dergleichen wiedergefunden.
2. Was war die erst gekaufte Schallplatte aus diesem Genre?
Jean-Michel Jarre, Magnetic Fields (wenn ich mich richtig entsinne...). Ich sollte aber in diesem Zusammenhang ergänzen, dass ich bereits im Besitz von diversen Platten von Tangerine Dream, Klaus Schulze, Mike Oldfield und Ähnlichem war als ich diese genannte Platte von meinem eigenen Geld gekauft habe.
- Details
- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Heute stellen wir 10 Fragen an Mario Schönwälder, Inhaber von Manikin und ein Drittel von BKS (Broekhuis, Keller & Schönwälder).
1. Was war Deine erste Begegnung mit elektronischer Musik?
Das war 1974 oder 1975 im Radio. Kraftwerk´s "Autobahn". Allerdings nur die Single-Version. Der erste Schreck beim Hören der LP-Version war groß. Das "Popcorn" davor auch Elektronik war, wurde mir erst später bewusst. Weiter ging es mit Jean-Michel Jarre´s "Oxygene" und dann erst folgten die großen Namen aus Berlin. Das erste Album von Tangerine Dream war übrigens "Zeit" (und dass nachdem ich im Radio "Stratosfear" gehört hatte! Kann sich jemand den Schreck vorstellen? ;-)
2. Woher beziehst Du Deine musikalischen Inspirationen?
Aus einem Sound, den ich höre, aus Filmen, die ich sehe, aus dem echten Leben, vorallem die tollen Menschen um mich herum, mit denen ich Musik mache und zusammenlebe. Die inspirieren mich alle sehr. Das ist also sehr unterschiedlich und vielfältig. Gut, das es so ist! Und nicht zu vergessen die Kochkünste meiner Frau: Ihre Pasta ist immer eine Inspiration!
- Details
- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Max Schiefele alias Maxxess ist der zweite "Befragte" in dieser Rubrik.
1. Was/ Wann war Deine erste bedeutende Begegnung mit elektronischer Musik?
Im Alter von 13 Jahren habe ich das erste Mal Schulzes Moondawn im bayrischen Nachtprogramm gehört, das hat mich echt weggebeamt...
2. Was hat Dich über Deine aktive Zeit am meisten musikalisch beeinflusst oder geprägt?
Musik auch ohne Strom zu erzeugen und weiter Gitarre zu üben.
3. Gibt es oder gab es Vorbilder für Dich?
Einflüsse ja, Vorbilder nein.