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Interview

10 Fragen an ... Steve Baltes

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Geschrieben von: Stefan Schulz
Kategorie: Interview
Veröffentlicht: 02. Juli 2013

Diesem Mann schlägt der elektronische Beat in den Fingern: Steve Baltes. Erfolgreich als DJ, als Solokünstler und als Mitglied von Ashra, Sunya Beat und Deep Voices. Für empulsiv hat er seine Türen virtuell geöffnet und erzählt uns, was ihn antreibt und motiviert, elektronische Musik zu machen.

1. Du bist ja schon seit früher Jugend Fan elektronischer Musik. Was hat dich damals an Kraftwerk und Co. so fasziniert, das dir andere Musik nicht bieten konnte?

Mich haben in erster Linie die elektronischen Klänge & maschinenhaften Sequenzer-Figuren fasziniert. Alben wie Kraftwerks "Mensch Maschine" oder Rubycon von Tangerine Dream haben bei mir das Interesse am Ursprung dieser Sounds geweckt und die Faszination für Synthesizer & Sequenzer ausgelöst. Als ich das erste mal "Die Roboter" gehört hatte, war mir klar "Egal wie, so was muss ich machen".

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10 Fragen an ... Martin Juhls

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Geschrieben von: Stefan Schulz
Kategorie: Interview
Veröffentlicht: 17. Dezember 2012

Ein wahrer Tausendsassa in der modernen elektronischen Musik steht heute Rede und Antwort: Martin Juhls. Der umtriebige Dortmunder ist sowohl Musiker, als auch DJ, Musik-Festival Organisator und Labelbetreiber von oktaf. Im empulsiv-Interview verrät er uns, was ihn antreibt, an was er gerne arbeitet und wohin er sich bewegt.

1. Du warst ursprünglich eher ein Gitarrenmensch. Wie fandest du zur elektronischen Musik und was hat deine Faszination dorthin wechseln lassen?

Ich habe mich schon immer vorrangig für Klang an sich interessiert. Auch bei der Gitarre ging es meistens darum. Ich bin sehr schnell bei Neil Youngs Feedbackgewittern auf Arc und natürlich auch bei den Noise-Eskapaden von Sonic Youth gelandet. Darüber kam dann der Blick auf deren Einflüsse wie Stockhausen mit seinen Elektronischen Studien, Ligeti mit der Cluster Technik und natürlich Philipp Glas und Steve Reich mit ihrer so genannten Minimal Music. Die Fortführung dieses innovativen Umgangs mit Sound, Instrument und Technik findet ja vorrangig in der Elektronischen Musik statt. Da war der Sprung zu Aphex Twin, Autechre, Wolfgang Voigt und Co. sehr naheliegend. Von daher hat meine Faszination nicht gewechselt, sondern mich kontinuierlich dahin geführt.

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10 Fragen an ... David Wright

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Geschrieben von: Stefan Schulz
Kategorie: Interview
Veröffentlicht: 26. November 2012

Er ist einer der Großen in der elektronischen Musik aus Großbritannien: David Wright. Mit seiner Musik begeistert er schon seit über 30 Jahren die Fans der EM, sowohl mit seinen Solo-Werken als auch in den Formationen Code Indigo und Callisto. Darüber hinaus führt er das Label AD music, über das eine große Anzahl Künstler des Genré ihren Weg zu den Hörern finden. In unserem Interview erzählt er von seinen Anfängen, seinem Wirken und den Schwierigkeiten und Glücksmomenten, die das Leben und die Arbeit für ihn bereithielten.

1. Du siehst wahrlich auf eine recht lange Karriere in der elektronischen Musik zurück. Wie hast du diese Art der Musik entdeckt und wer waren damals deine Helden?

Ich "entdeckte" die elektronische Musik Anfang der 1970er Jahre durch die frühen Werke von Pink Floyd: Echoes, Atom Heart Mother, usw. Ich war gelangweilt von der Pop-Musik jener Zeit. Ich hielt immer Ausschau nach etwas Anderem, insbesondere ideenreiche instrumentale Musik. Auch hatte ich ein Faible für Bands wie Cream, Taste, Santana und allem mit improvisierten, instrumentalen Passagen. Die erste elektronische Musik, die ich kaufte, waren Tangerine Dreams Phaedra und Klaus Schulzes Picture Music. Ich wurde augenblicklich Fan von beiden und zog los, um viele weitere Künstler zu entdecken, darunter Vangelis, Kitaro, Jarre und Tomita. Ich erinnere mich in diesen frühen Tagen auch Künstler zu entdecken, die als noch obskurer angesehen wurden, wie Can, Popol Vuhs, Deuter, Roedelius, Don Robertson, Synchestra, Absolute Elsewhere und mehr.

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10 Fragen an ... Sankt Otten

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Geschrieben von: Stefan Schulz
Kategorie: Interview
Veröffentlicht: 16. August 2012

Für die heutige Ausgabe hat sich Stephan Otten, Kopf und Gründer der Band Sankt Otten, den 10 Fragen gestellt. Stephan ist Vollblutmusiker und betritt mit seiner Band in diesem Herbst die große Bühne der elektronischen Musik.

sankt otten 1200

1. Der Name Sankt Otten ist einem großen Teil der Leserschaft von empulsiv sicherlich noch unbekannt, obwohl die Band ja bereits im letzten Jahrtausend gegründet wurde, allerdings zunächst mit Gesang. Ich vermute mal, das "Sankt" stammt aus dem Kürzel St. für Stephan. Was hat dich damals zur Gründung von Sankt Otten bewogen und welche Ziele hattest du zu jener Zeit?

Stimmt genau. Das "Sankt" stammt schlicht und einfach aus der Abkürzung meines Vornamens. Ich bin Anno 1998/99 solo gestartet. Zu der Zeit ermöglichte es die technische Entwicklung der Home Computer, mit simplen Mitteln zuhause Musik aufzunehmen. Das hatte mich fasziniert. Als Schlagzeuger war ich es gewohnt, umständlich ins Studio zu müssen, um vorzeigbare Aufnahmen zu machen. So konnte jeder selbst am PC loslegen. Um meine Aufnahmen interessanter zu gestalten, hatte ich dann einen Freund gebeten Gitarren hierzu einzuspielen. Dann ergab es sich dann irgendwie auch noch Gesang hierzu aufzunehmen. Wir haben dann später als Duo weitergemacht. Das ganze mündete dann 2000 im ersten Album EINE KLEINE TRAURIGKEIT. Musikalisch konnte man das damals aus deutschsprachigen Zeitlupen-Pop mit Trip Hop-Einflüssen bezeichnen. Das Album höre ich immer mal wieder gern. Es ist völlig zeitlos, und war der damaligen Zeit wirklich um einiges vorraus.

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10 Fragen an ... Pete Farn

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Geschrieben von: Stefan Schulz
Kategorie: Interview
Veröffentlicht: 30. Juli 2012

Man mag es kaum glauben, aber bereits seit über 30 Jahren begeistert uns Peter Schaefer alias Pete Farn mit ambienter und sequenzergetriebener Musik. Im heutigen Interview erzählt er von seinen Anfängen bis zum aktuellen Wirken, was ihn antreibt und wohin die Reise geht.

1. Ich glaube, nur wenige wissen, dass du bereits seit Anfang der 80er Jahre in der elektronischen Musik unterwegs bist. Wie hast du denn überhaupt zur EM gefunden und was trieb dich an selbst in die Tasten zu greifen?

Ein besonders guter Selbstvermarkter war ich noch nie. Genau genommen war ich schon früher "dabei". 1979 kaufte ich mir den damals gerade neu erschienenen Yamaha CS15. Davor hatten einige Freunde und ich bereits mit zum Teil geliehenen Instrumenten (Yamaha SS30, Orgel, Gitarre) Musik gemacht, aber eher für den Hausgebrauch. Damals hörte man Bands wie Nektar (Recycled), Eloy (Ocean), Can (Unlimited Edtion) und Pink Floyd. Stücke wie "Ruckzuck" und "Vom Himmel Hoch" von Kraftwerk brachten mich dann gänzlich vom rechten Weg ab ;-)
Irgendwann war klar, dass ich sowas selbst...aber anders machen wollte.
Mit dem Kauf des ersten Synthesizers fand zuerst einmal eine Entzauberung statt, da mir klar wurde, dass sich vieles was die Vorbilder machten, recht einfach nachvollziehen ließ: Filter-Sweeps, typische 8-Step-Sequencerläufe usw., also eine stark hardwareorientierte Musik. Andererseits war gerade das Anreiz zu versuchen eigene Wege zu gehen.       

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05
Sep.
Leider abgesagt
Michael Brückner in Warendorf
Zwischenraum, Warendorf
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Warendorf
Solo-Konzert des Künstlers
06
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GALAXOS – Circumpolar und Surround 12.1
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-
Obernhausen
Veranstaltungsreihe von Frank Tischer
06
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10
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Nord Griechenland (Details folgen)
Festival für Wellness und Downtempo Sounds
10
Sep.
Dub Spencer & Trance Hill im Bahnhof Langendreer
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-
Bochum
Live-Konzert der vier Musiker mit sphärischem Dub. Weitere Konzerte: 11.09.: Hannover, Lux 12.09.: Bad Feilnbach, Au Kultur
11
Sep.
Djummi Festival in Dresden
Zentralwerk, Dresden
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Dresden
Ein Festival mit djummi-Künstler*innen
11
Sep.
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Bochum
Live-Konzert der vier Musiker mit sphärischem Dub. Weitere Konzerte: 11.09.: Hannover, Lux 12.09.: Bad Feilnbach, Au Kultur
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19
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Galaxos - Jahresabschluss-Konzert 2026
Radom Wasserkuppe, Gersfeld
Abschlusskonzert der Galaxos-Reihe mit Frank Tischer
19
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Galaxos - Jahresabschluss-Konzert 2026
Radom Wasserkuppe, Gersfeld
Abschlusskonzert der Galaxos-Reihe mit Frank Tischer
19
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Elsewhere Project in der Kunstwerkhalle Hanau
Kunstwerkhalle, Hanau
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Live-Konzert des Elsewhere Projects (V. Lankow, H.-D. Schmidt, B. Wöstheinrich)

Über Empulsiv

Empulsiv wurde 2011 als Webzine für (traditionelle) elektronische Musik gegründet. Es berichtete über ein Jahrzehnt von musikalischen Events und über Veröffentlichungen, präsentierte Interviews und Neuigkeiten aus der Szene. Ende 2022 wurde das Webzine neu ausgerichtet. Es wird nun als Infoportal mit Eventkalendar, Linksammlung und Musikblog fortgeführt, in dem sowhl Neues als auch Vergangenes gleichermaßen gefunden werden kann.

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