em:Blick
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- Geschrieben von: Andreas Pawlowski
- Kategorie: Rezension

Mike Hans Steffl scheint ein Freund von themenbasierten Alben zu sein. Diesmal geht es um den Pfad des Lebens. Im Begleittext zum Album heißt es unter anderem: “Fragments Of A Journey ... betrachtet ihn [den Lebensweg] aus einer fiktiven Zukunftsperspektive, um ein universelles Bild zu erschaffen. Die Musik greift bewusst Momente auf, die jeder Mensch kennt, unabhängig von Zeit und Herkunft, und die unsere Entwicklung geprägt haben. ... Musik ist zeitlos, und die verschiedenen Emotionen in den unterschiedlichen Songs sollen das Herz direkt berühren.“
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- Geschrieben von: Andreas Pawlowski
- Kategorie: Rezension

Nach „Perspectivia“, „Structures“ und „Go Green“ ist „Painted Waves“ das vierte Album, das Erik Matheisen unter dem Namen Spectral Tune veröffentlicht, seit 2022 ein Album pro Jahr. Erik ist beileibe kein Neuling und vielen Freunden der Elektronischen Musik unter anderem als Teil von Coral Cave bekannt.
Nun also „Painted Waves“. Farben sind ein augenfälliges Element der Cover seiner Spectral Tune-CDs. Die Gestaltung ist stilistisch ähnlich, die Farben meist kräftig und spiegeln den Albumtitel wider. Allerdings führt kein einziges Stück des neuen Albums eine Farbe im Titel. Ich fühle mich beim Hören auch eher von den musikalischen Wellen getragen.
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- Geschrieben von: Astral Jim
- Kategorie: Rezension

Der Sound dieser Aufnahme ist eine Begegnung zwischen klassischen, akustischen Instrumenten und elektronischen Klängen, die einer andauernden Erkundung der Unterschiede zwischen der natürlichen Welt und der synthetischen Alchemie der dunklen Ambient-Musik gleicht. Während sich diese zehn Stücke durch Instrumente und Texturen winden und schlängeln, ist alles eine Feier der natürlichen Welt und all der schönen Dinge, die sie hervorbringt. Das Grafikdesign zum Thema Zeitmaschine stammt von Daniel Pipitone. Der von Deborah Martin vorgeschlagene Titel hat eine tiefgründige Bedeutung: Rendern bedeutet darstellen, auseinandernehmen, verwandeln, nachgeben. Rendering Time ist das 23. Projekt in Deborahs Diskografie.
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- Geschrieben von: Andreas Pawlowski
- Kategorie: Rezension

Unter „herkömmlicher“ elektronischer Musik ist dieses auf dem iapetus-Label erschienene Album definitiv nicht zu fassen. Alleine schon die Instrumente, die die drei aus Italien stammenden Musiker hier spielen, bieten ganz neue Möglichkeiten und fordern Hörgewohnheiten heraus.
Drei L als Bandname: Luca Formentini (ein erstes L) war mir zumindest schon von einer Zusammenarbeit mit Robert Rich bekannt. Die anderen beiden L, Lorenzo Feliciati und Luca Calabrese, höre ich hier zum ersten Mal. Ersterer spielt außer elektronischen Instrumenten vor allem E-Bass, der zweite steuert insbesondere die in der EM selten zu hörenden Blasinstrumente (Flügelhorn und Taschentrompete) bei. Diese Instrumente kommen in der EM wahrlich nicht sehr oft zum Einsatz. Ein Flügelhorn ist immerhin bei dem Titel „Le Singe Bleu“ von Vangelis (L’Apocalypse Des Animaux, 1973) zu hören, und da passte es schon sehr gut.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

Es geschieht nicht mehr allzu häufig, dass mich ein neues Album in physischer Form als Silberling erreicht. Sinkende Auflagen, praktischere Handhabung und ein genereller Technikwechsel sorgen auch in 'unserer EM-Szene' für einen langsamen, aber seit Jahren bestehenden Trend weg von der CD als Tonträger.
Ein Musiker, der in dieser Hinsicht gegen den Strom schwimmt, und der durch den ausschließlich physischen Vertrieb seinen Werken eine besondere Wertigkeit gibt, ist Bernd-Michael Land. Sein 2025er-Album, das ich vor wenigen Tagen (an Bernds Geburtstag!) erfreut in meinem Briefkasten vorfand, hört auf den Namen "Schwer | Metall". Auf eine allzu wörtliche Auslegung des Titels hat Bernd bei der Verpackung verzichtet, hier hat Standard-Porto gereicht. Gegenüber anderen CD-Releases erhöhtes Gewicht erklärt sich - wie immer bei Bernd - vor allem durch das dicke Booklet, dass das Fassungsvermögen eines Jewel-Cases voll ausnutzt.