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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Im Januar konnte Stefan Erbe im Planetarium Bochum eine gelungene Premiere seines neuen Albums "Genesys 23" feiern. Schon damals waren dazu zwei Dinge angekündigt: Zum einen sollte dies nicht die letzte Live-Aufführung dieser Mischung aus elektronischer Musik und Science-Fiction bleiben, und zum anderen würde die Geschichte um die künstliche Intelligenz GENE und ihre Entscheidungen fort geschrieben werden.

Neben dem Planetarium Bochum gibt es noch einen weiteren Ort, an dem Stefan Erbe regelmäßig live spielt und der sicher ebenso zu seiner "Comfort Zone" gehört: Der Vortragsraum der Sternwarte Hagen. In puncto Größe und projektions-technischer Ausstattung ist er natürlich nicht mit dem Bochumer Kuppelrund zu vergleichen, dafür erzeugen die kleineren Dimensionen und die Nähe von Publikum und Künstler eine ungleich intimere Atmosphäre - beinahe so, als würde Stefan im heimischen Wohnzimmer spielen.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Die allermeisten "wiederkehrenden" Events, die im Kalender des EM-Fans stehen, finden im Jahres-Rhythmus statt. Betrachtet man E-Live und E-Day als zusammen gehörig, dann sind es derer zwei im Jahr. Schaut man hingegen auf die andere Seite des Ärmelkanals, zu unseren britischen Freunden - die ich trotz Brexit natürlich immer noch so nenne - dann gibt es dort seit vielen Jahren die von Phil Booth ins Leben gerufene Awakenings-Reihe, mit im Schnitt vier Terminen im Jahr. Umfang und genaue Daten variieren: So fängt ein "All-Dayer" zum Beispiel bereits am frühen Nachmittag an und bietet Zeit für ein gutes halbes Dutzend an Acts, während an einem "gewöhnlichen" Awakenings drei bis vier davon ab dem frühen Abend aufspielen.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Eine kurze Rückblende in den März 2020: Die Corona-Pandemie kommt gerade ins Rollen, es wird über Lockdowns und Kontaktsperren noch diskutiert und in der Repelener Dorfkirche steht das Konzert mit BK&S und Gästen an, eine der "Konstanten" im Event-Kalender der EM-Szene. Es stand unter dem Vorzeichen von Veränderungen: Nur noch an einem Tag statt an Freitag und Samstag, keine Gast-Musiker mehr und danach sollte eine "Denkpause" Raum für Neuplanungen und Orientierungen geben.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Das "Electric Cafe" im Makroscope in Mülheim ist gerade ein paar Wochen her, und schon führt mich der Weg schon wieder dorthin. Obwohl die angekündigten Akteure teilweise die gleichen sind, hat die Veranstaltung dieses Mal einen anderen Titel: "EuroRack Ruhr". Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Zusammenschluss von Musikern, die sich alle für modulare Synthesizer begeistern können, und zwar im besonderen jene, die auf dem Eurorack-System basieren.

Selbiges basiert auf einem standardisierten Form-Faktor der Module, so dass man sich sein Instrument ganz individuell aus Baugruppen verschiedener Hersteller zusammen stellen kann. Man sollte sich diese Module aber nicht (nur) im Sinne "klassischer Moog-Module" (Oszillatoren, Filter, Verstärker...) vorstellen. Moderne Technik und Miniaturisierung erlauben es heute, viel komplexere und ausgefeiltere Funktionen in ein einzelnes Modul zu packen, bis hin zu einem kompletten "Synthesizer-Modul", das dann wieder Teil eines größeren Setups sein kann.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Dass Stefan Erbe sich für jedes 'Sound of Sky' ein neues und anderes Konzept einfallen lässt, ist unter langjährigen Besuchern bekannt. Dieses Mal hatte Stefan uns den Mund aber besonders wässrig gemacht: Ein Teaser-Video, ein vorab veröffentlichter Track des neuen Albums und das Versprechen, das kommende Album "Genesys 23" verfolge einen ganz neuen Ansatz.

Genesys - war da nicht schon einmal etwas? Völlig richtig, anno 2017 gab es schon einmal ein Album dieses Namens. 'Gene' war dort eine künstliche Intelligenz, die einen Astronauten auf seiner Mission begleitet und unterstützt. Inzwischen ist das Thema "Künstliche Intelligenz", mit all seinen Chance und Risiken, ja in aller Munde. Stefan kann also für sich in Anspruch nehmen, damals einen guten Riecher für zukünftige Entwicklungen gehabt zu haben. Die 2023er-Version sollte aber keine einfache Neuauflage im Sinne "Ich hab's gewusst" werden, sondern das Thema mit dem aktuellen Stand neu und aus künstlerischer Position reflektieren. Doch alles nach der Reihe...