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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Interview
Diesesmal bewegen wir uns ein wenig am Tellerrand der traditionellen elektronischen Musik und vielleicht ein wenig darüber hinaus. Mit dem Musiker und Blog-Meister Ronny Kraak alias Das Kraftfuttermischwerk treffen wir auf einen "Erben" in Sachen EM, der aber auch um seine musikalischen Wurzeln weiß.

1. Wie bist du zur Musik gekommen? Warum die Elektronik?
Ich mochte Musik schon immer außerordentlich gerne. Womöglich war ich damals auch deshalb der einzige Junge im Schulchor. Meine Musiklehrerin wollte mich gerne in den Thomaner-Chor stecken. Meine Mutter wollte das nicht. Wegen Mathe.
Später hörte ich dann immer die Police und Rio Reiser Platten meines Bruders, die er sich 1989 von seinem Begrüßungsgeld kaufte. Sehr viel Lindenberg, auch Ärzte, die im Osten schon vorher sehr populär waren, und Yello.
Anfang bis Mitte der 90er kam dann Techno und veränderte mein Leben. Nicht der Musik wegen, sondern wegen dem ganzen Lebensgefühl. Bei uns im Osten begann ein völlig neues Leben. Alle Normen, alle Werte wurden komplett neu ausgelotet. Man wollte ein Gefühl dafür bekommen, was hinter dem Wort "Freiheit" steckte, wie viel es für uns herzugeben vermochte. Techno war der Soundtrack, der diesem, meinem Lebensgefühl am nähersten kam. Alles neu - alles anders. Es passte so wie Arsch auf Eimer.
Womöglich würde ich heute ohne Techno in den 90ern ein anderer Mensch sein. Ganz sicher sogar. Es war nach dem Mauerfall das Größte, was mir je passiert ist. Und ich meine Techno als Stil-Überbegriff samt der von mir so sehr gemochten Schubladen wie Ambient, E-Dub, Downbeats, Drum'n'Bass. All diesem elektronischen Zeug.
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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Es war eine Feier und ein Festival gleichermaßen, als sich nahezu 300 Menschen im Planetarium Bochum einfanden, um die besten Musiker und Musikerinnen der EM von 2011 zu honorieren. Insgesamt wurde der Preis in 6 Kategorien an 7 Preisträger vergeben. Laudiert wurden die Preise durch Mario Schönwälder (Bestes Album national), Klaus Hoffmann-Hoock (Bestes Album international), Steve Baltes (Bester Künstler National), Gandalf (Bester Künstler international), Sylvia Sommerfeld und Daniel Fischer (Bester Newcomer), Joerg Strawe (Sonderpreis Uwe Saher) und Winfrid Trenkler (Sonderpreis Johannes Schmoelling). Die Vergabe der Schallwelle-Preise wurde begleitet von drei Konzerten der Extraklasse, gegeben von Erik Wøllo, Frank van Bogaert und Michel Huygen.
Die Preisträger in den Kategorien sind:
- Picture Palace Music (Bester Künstler national)
- Eric van der Heijden (Bester Künstler international)
- Pyramid Peak mit 5vor12 (Bestes Album national)
- Synth.nl mit Apollo (Bestes Album international)
- Michael Wilkes alias Yog Sothoth (Bester Newcomer)
- Uwe Saher alias Brainwork (Sonderpreis)
- Johannes Schmoelling (Sonderpreis)
Weitere Infos und unzählige Fotos zur Veranstaltung finden sich auf der Website der Schallwelle Preisverleihung.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
An neuem Ort, nämlich im Kolpinghaus Höntrop, fand am 3. Adventssonntag in Bochum-Wattenscheid das diesjährige EM-Breakfast des schallwende e. V. statt. Sylvia Sommerfeld hatte für den Verein geladen, und viele kamen. Die neue Lokalität, die aus der Not heraus sehr kurzfristig gefunden wurde, stellte sich als guter Griff heraus. Für das EM-Breakfast war ein passender Saal mit ausreichend großer Bühne reserviert. Der Saal ist angenehm hell, und die ganze Veranstaltung hindurch herrschte eine schöne und entspannte Atmosphäre und Stimmung. Das Büffet war gut und bot meiner Meinung nach genügend Auswahl. Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei gewesen sein. Zudem ist das Kolpinghaus Höntrop bestens erreichbar, sowohl per Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wie ich von anderer Seite hörte.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Nach einer kürzeren Interview-Pause geht es nun in die nächste Fragerunde und wir stellten 10 Fragen an...Wolfgang (Paule) Fuchs. 
1. Pond ist ein Projekt, dass bereits vor einigen Jahrezehnten entstand. Wie ist es genau dazu gekommen?
Nachdem ich in verschiedenen Profirockgruppen spielte ,gründete ich 1978 meine eigene Gruppe POND.Inspiriert wurde ich von der polnischen Band SBB.Solch eine Musik wollte ich mit meinem zweiten Gründungsmitglied Manne Hennig (heute bei CITY) auch machen:Eine Art JazzRock,auch als Symphonischer Rock bezeichnet. Zu dieser Zeit spielte ich noch Schlagzeug. Kurze Zeit später wurde unser Duo zum Trio,indem wir Frank Gursch,einen Hammondorganisten dazuholten. In dieser Zeit beschäftigten wir uns mit klassischen Themen (Bilder einer Ausstellung in der Fassung von Emerson,Lake & Palmer) und Eigenkompositionen.
2. Welche Musik oder Vorbilder haben euch/Dich damals motiviert, selbst Musik zu machen?
Ab 1980 begann ich dann mit Harald Wittkowski rein elektronische Instrumentalmusik zu machen. In der Anfangszeit spielten wir Equinoxe und dann ausschließlich eigene Titel. Bereits 1982 schafften wir mit unserem ersten im Rundfunk produzierten Titel den Sprung in die sogenannten 'Wertungssendungen' und belegten sogar die vordersten Plätze. Die beiden Langspielplatten 'Planetenwind' (1984) und 'Auf der Seidenstraße (1986) verkauften sich je über 100000 mal.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
Das von Erik Seifert initiierte Benefiz Event im beschaulichen Kürten (Bergischen) bot eine Menge, nämlich eine exzellente Lokation, einen tollen Sound mit erstklassiger Licht und Laserunterstützung, sowie 3 besondere musikalische Acts: Moonbooter, Triple S und Stefan Erbe