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- Geschrieben von: Super User
- Kategorie: Interview

Zur Veröffentlichung seines neuen Albums „Contact“, traf ich ATB zum ausführlichen und angenehmen Plausch in seiner Ruhrgebiets-Wahlheimat Witten. Wir sprachen dabei nicht nur über Technik, aktuelle Trends und gute Musik, sondern auch darüber, wie man es schafft über eine so lange Zeit den musikalischen Nerv seiner Fans zu treffen, denn auch mit seiner neuen CD scheint das ATB-Erfolgskonzept wieder aufzugehen. Obwohl „Contact“ erst kürzlich veröffentlicht wurde, ist das Album schon jetzt erfolgreich in die Charts eingestiegen. Neben der normalen Doppel-CD Version, gibt es noch eine Limited Version und eine Special-Box die sogar 3 CDs beinhalten. „Contact“ scheint die logische Fortführung der bisherigen Alben zu sein, die den Bochumer zu einem der wichtigsten deutschen Dance-Exporte gemacht haben. Wer sich zum Beispiel auf Facebook mit ATB verbindet, stolpert über 1,5 Mio Fans die ihm dabei sehr aktiv „folgen“, besucht man eines seiner US-Events, findet man sich gerne mal unter 120.000 Besuchern wieder.
Wer es wie ich, bis in die heiligen Hallen von Andres Studio geschafft hat, hält unweigerlich erstmal Inne. Die sichtbare und gebotene Technik ist dermaßen einschüchternd, dass man eine Weile benötigt um seine eigene Bedeutungslosigkeit mit einem noch unbedeutenden „uff bis wow“ zu relativieren. Neben den diversen 19“ Racks, unzähligen Synths, Effekten und dem Einfamilienhaus teurem Soundtracs-Pult, wirkt sein Studio wie aus dem Katalog für das ultimative Produktionsumfeld. Dass er allerdings gar nicht mehr soviel Outboard-Technik nutzt, scheint bei der derzeitigen Leistungsfähigkeit von DAW & Co nicht sonderlich verwunderlich.
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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Was hier zu lesen ist, soll sowohl Konzertbericht als auch CD-Besprechung sein. Vielleicht werde ich weder dem einen, noch dem anderen gerecht, aber ich kann beides im Fall der Sternentraumreise nicht trennen. Am Freitag, den 9. Mai 2014, fand in der „Volkssternwarte Recklinghausen“ die Premiere der „Sternentraumreise“ statt, und im Anschluss daran habe ich die dazugehörige CD erworben. Das Schöne ist, dass sich das Konzert und der Inhalt der CD decken – mit Ausnahme der Projektionen im Planetarium selbstverständlich.

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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Es gibt Momente in Veranstaltungen, die es wert sind, für nachfolgende Generationen festgehalten zu werden. Das mag etwas pathetisch klingen, aber manchmal trifft es einfach zu. Die Schallwelle-Preisverleihung 2013, die am 29. März 2014 im Bochumer Planetarium stattfand, hatte solche denkwürdigen Momente. Aber der Reihe nach.

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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview

Das Musik-Genre des „midtemporierten Entspannungs-Chillouts“ ist stark umkämpft und reproduziert dabei eine unzählige Menge an Produktionen, die als Einwegbeschallung selten die Repeatschleife unseres Medienplayers überleben. Umso mehr erfreut es, wenn es tatsächlich ein noch unverbrauchter Künstler (in diesem Fall der Osnabrücker Thomas Lemmer) schafft, die Beliebigkeitshürde deutlich zu überspringen und mit seinem dritten Album „Still“ sogar eine eigene Stil-Schublade zu öffnen, denn selten erklungen Tracks dieser Musikgattung so auskomponiert und filigran. Nicht nur Lemmers Pianospiel liegt dabei sehr deutlich über dem marktüblichen Drei-Akkorde-Einheitsbrei, er traut sich sogar daran, vokale Stücke mit deutschsprachigen Texten zur vereinen. Die beiden Sängerinnen intonieren derart himmlisch und verzaubernd, so dass man sich für einen kurzen Moment in einem Lloydschen Musical vermutet, ehe der Folge-Song uns auf das nächste Kontrastprogramm einzustimmen vermag. Die Hardcover-Version mit 18seitigen Booklet passt exzellent zum Gesamtkonzept des Albums und kann sogar als lehrreiche Referenz für Nachwuchs-Chiller herhalten, die sich noch immer am perfekten Relax-Produkt versuchen.
Weitere Details zur Produktion erfuhren wir in einem kurzen Interview.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
Das kulinarische Genüsse durchaus mit musikalischen Darbietungen zu einem geschmackvollen Tag werden können, bewiesen einmal mehr die Bochumer Schallwender, die zum vorweihnachtlichen EM-Breakfast einluden. Das besondere Ambiente und die Nähe zu den Live-Acts bildete die Reise-Grundlage, weshalb sich wieder eine stattliche Anzahl EM-Jünger aufmachten, um Thomas "Voyager Project" Brück bei seinem knapp 2 Stündigen Konzert zu begleiten. Daneben gab es diverse Brunchleckereien die den schmalen Eintrittspreis mehr als gerechtfertigten.
Das sehr kurzweilige Programm auf der Bühne bot echtes Live-Handwerk, zeigte Thomas nicht nur diverse Kostproben seiner Solo-Sägezahn meets Pitch-Bender-Attraktionen, sondern auch schicke Pop-Beats mit Gesangseinlagen. Auch wenn es manchmal durchaus ein paar Untertitel gebraucht hätte, um den Textlinien und den vokalen Ansprachen zu folgen, so zeigte sich das Publikum immer "Verständnissvoll" wenn es um die Bewertung der gespielten Tracks ging. Mehrere Zugaben liessen die Veranstaltung bis in den frühen Nachmittag reisen und bestätigten damit, dass Alle, alles richtig gemacht haben. Musik gut, Essen gut, Stimmung gut!