em:Blog
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Manchmal fallen Termine interessant zusammen, und man hat die Möglichkeit, am Freitag, am Samstag und auch am Sonntag zu einem Konzert zu fahren. Ein besonderer Zufall ist es dazu, wenn alle drei in einer Kirche stattfinden. Just an dem Wochenende, an dem in Repelen die Konzerte in der Dorfkirche über die Bühne gingen, spielt auch Bernd Scholl in der Heilig-Geist-Kirche in Erkrath. Das hat seit Jahren Tradition, nur eigentlich zu einer anderen Jahreszeit, nämlich im November. Terminliche Probleme haben dieses Mal dafür gesorgt, dass die eigentlich für 2018 geplante Auflage in den März 2019 gewandert ist. Passend zum bevorstehenden Frühlings-Anfang heißt das Motto dieses Mal "Call of the Spring", und sein neues Album "One Earth - One Sky" hat Bernd auch gleich mitgebracht. Die Kirche wird zwar nicht voll, ist aber immer noch gut besucht - gut genug, dass Bernd von seinem neuen Album nicht genug Exemplare dabei hat, um die Nachfrage zu befriedigen. Wer leer ausgegangen ist, schreibt seinen Namen auf eine Liste und bekommt die CD per Post in der kommenden Woche.

- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Es ist Freitag Nachmittag, fünf Uhr: Alle unangenehmen Probleme, die das Wochenende verderben könnten, sind abgearbeitet, der obligatorische Wochen-Report an den Chef ist geschrieben. Jetzt noch schnell den Rechner herunter fahren, Fiona einpacken und weg bin ich. Aber dieser Freitag ist anders als die übrigen, denn es geht nicht nach Hause. Stattdessen geht es auf die A44 Richtung Norden, und das Ziel ist - wie immer einmal im Jahr - die Dorfkirche in Repelen. Schon seit vielen Jahren geht das alljährliche Konzert von Broekhuis, Keller & Schönwälder über zwei Tage, so dass der Weg am Freitag direkt vom Schreibtisch in die Kirche führt. Die Staus auf dem Weg nach Repelen halten sich heute in Grenzen, nur das Wetter versucht, sich mir mit Macht in den Weg zu stellen. Offensichtlich will der Regengott in diesen Wochen alles nachholen, was er im letzten Sommer vergessen hat - damit auf einer deutschen Autobahn freiwillig Tempo 80 gefahren wird, muss schon einiges passieren. Unter dem Strich habe ich aber doch noch genug Reserve, dass noch Zeit für einen Snack in der Imbissbude um die Ecke - Einlass ist erst um sieben Uhr. Diese Imbissbude, auch wenn ihr Betreiber alle paar Jahre wechselt, ist fast auch schon Teil der Repelener Tradition: Nicht selten trifft man dort den einen oder andere Bekannten aus der Szene, und ab und zu auch einen der Musiker selber.

- Details
- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview

Es gibt Musiker die begleiten uns schon ein Leben lang und haben mit ihrer Musik nicht nur Geschichte geschrieben sondern waren und sind Anlass für etliche Millionen von Menschen, ein Fan der elektronischen Musik zu werden. Jean-Michel Jarre ist wohl auch für viele Künstler die sich mit stromgeladenen Tasteninstrumenten beschäftigt haben nicht nur Einstiegsdroge sondern auch Vorbild gewesen, selbst Musiker zu werden. Seine Aura und seine Bedeutung hat er auch nach 50 Jahren aktiven musizierens nicht verloren und veröffentlicht nach dem Electronica Doppelset, der dritten Oxygene, einer weiteren Best-of Rückschau mit Planet Jarre, nun noch eine weitere vermeintliche Fortsetzung. Equinox Infinity erschien zum Jahresende 2018 und führt die Geschichte der bzw. des Watcher/s fort, die/der uns schon vor exakt 40 Jahren so faszinierend durch ein zukunftsweisendes Album blicken lies. Aber wer das neue Album in den Händen hält, sieht sofort, dass es dann doch kein typisches Sequel ist, sondern vielmehr nur den Gedanken der Beobachtung neu aufgreift. Jarre beschreibt damit (s)eine Vorstellungen wie sich das Thema wohl über die lange Zeit verändern würde und wie man sich heutzutage mit der Technik, der Überwachung und den medialen sowie umweltzerstörenden Missständen auseinandersetzen sollte.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Das "Schiff" Tangerine Dream, wie es Edgar Froese in seinen Memoiren einmal bezeichnet hat, ist nun schon seit einigen Jahren ohne ihn unterwegs, ohne dabei untergegangen zu sein. Nichtsdestotrotz stehen seine Ideen und Grundsätze immer noch unsichtbar hinter all dem, was Bianca sowie Thorsten, Hoshiko und Ulrich unter diesem "Markenzeichen" tun - Grund genug, die Tradition einer Gedenkveranstaltung um seinen Todestag herum fortzuführen.
