em:Blog
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Wenn man Berlin als die "Wiege" der elektronischen Musik in Deutschland sieht, dann ist es eigentlich eine Schande, als EM-Fan noch nie bei einem Event in Berlin gewesen zu sein. Als Tangerine Dream 1987 vor dem Reichstag spielte, hatte ich noch nicht das Geld für den Flug, und auch in den folgenden Jahren hatte es sich nie so recht ergeben. Der 'Pott' liegt doch deutlich näher an Aachen und hat alleine mehr zu bieten, als man alleine sich anschauen kann.
Aber irgendwann musste es mal sein, und eine Mitfahrgelegenheit (nochmals danke, Dierk!) sowie ein günstiges Hotelzimmer waren dann die Chance, diese Lücke zu schließen. Am 20. Januar dieses Jahres jährte sich Edgars Todestag zum zweiten Mal, und auch dieses Mal organisierte seine Frau Bianca ein Event, um zu verdeutlichen, dass sein Werk weiterlebt und er immer noch in vielen Köpfen so präsent ist wie zu seinen Lebzeiten.

- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Zweimal im Jahr steht Oirschot auf dem Reiseplan eines 'Hardcore-EM-Fans' wie mir: einmal im Frühjahr, wenn Ron Boots in 'De Enck' zum E-Day einlädt, und im Herbst, wenn am gleichen Ort E-Live stattfindet. Gelegentlich gibt es aber noch einen dritten Grund, nämlich wenn Ron das neue Jahr mit einem 'kleinen' Extra-Event eröffnet. 'Klein' bedeutet, dass nur zwei statt der sonst üblichen vier Konzerte gegeben werden, und diese auch direkt am Abend beginnen. Also quasi ein 'halber E-Day', aber natürlich nur von der Länge her, nicht was die Qualität angeht.

- Details
- Geschrieben von: Michael Brückner
- Kategorie: Interview
Denjenigen, die Mathias Grassow vielleicht noch nicht (oder nicht so gut) kennen, möchte ich ihn gerne kurz vorstellen: Mathias wurde 1963 geboren und wuchs in Wiesbaden auf. Nach ersten musikalischen Gehversuchen an Schlagzeug und Gitarre in den späten 70er Jahren wandte er sich der elektronischen, speziell der Ambient-Musik zu. Er veröffentlichte seine ersten Alben zunächst auf Cassette (in den 80ern gab es eine gut entwickelte Untergrund-Cassetten-Szene), bald aber auch auf LP und CD. International bekannt wurde er durch „El Hadra“ (1991), dem gemeinsamen Album mit dem ehemaligen Popol Voh-Musiker und Sufi-Mystiker Klaus Wiese, einem der Mitbegründer der ursprünglichen New Age-Szene (bevor deren kommerzielle Verwässerung einsetzte). Seither hat Mathias mit einem anhaltenden Strom von ausgezeichneten Veröffentlichungen sein ursprüngliches Konzept immer weiter verfeinert, vertieft und erweitert.
Mathias Grassow ist einer der Pioniere und herausragenden Vertreter des sog. Drone-Ambient, seine Spezialität sind ausdrucksstarke introspektive, oft auch dunkel anmutende minimalistische Klanglandschaften von besonderer spiritueller Intensität.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Der Weihnachtsbraten ist vertilgt, alle Geschenke verteilt, und die Böller für Silvester sind auch schon gekauft. Das Jahr ist geschafft - aber auch nur fast, sofern man Fan elektronischer Musik ist. Schon seit einigen Jahren veranstaltet der Schallwende-Verein am 30. Dezember eines jeden Jahres das 'Hello'-Event im Planetarium Bochum. Man kann es als Kehraus für das vergangene Jahr betrachten, aber eigentlich soll es einen Ausblick auf das kommende Jahr gewähren, deshalb auch der diesjährige Titel 'Hello 2017'. Im letzten Jahr konnte man mit John Kerr ein veritables Comeback präsentieren, das mit einem ausverkauften Haus belohnt wurde.
So etwas gelingt natürlich nicht jedes Jahr, mit Uni-Sphere aus den Niederlanden war aber dieses Jahr ein noch recht neues Duo angekündigt, das mit seiner melodisch-flotten und durchaus tanzbaren Variante der EM den Geschmack Vieler getroffen hat. Am Tag darauf ist ja auch Silvester, da passt solcherlei viel besser als 'Berlin-School-artige' Sequencer-Klänge.

- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Traditionell findet die Sound of Sky-Reihe eines Jahres Ende November oder Anfang Dezember ihren Ausklang. Letztes Jahr hatte Stefan Erbe diesen Termin für seinen persönlichen musikalischen Jahres-Rückblick verwendet. Dieses Mal sollte der Blick nach vorne gehen: Stefan Erbe wollte zusammen mit Steve Baltes das neue Album von Baltes & Erbe vorstellen, und 'Baltes & Erbe' steht auch noch auf meinen Karten, genauso wie bei denen, die sie lange im voraus gekauft hatten.
Aber manchmal laufen die Dinge nicht so, wie man es plant oder sich wünscht. Aus persönlichen Gründen musste die Arbeit an diesem Album zurückstehen, der Premieren-Termin ist auf das kommende Frühjahr verschoben. Stefan Erbe ist es aber gelungen, sich für dieses Konzert einen Gast zu angeln, für den man den Begriff 'Ersatz' eigentlich gar nicht in den Mund nehmen möchte, der wäre viel zu abwertend: Christian Ahlers aka 'BatteryDead' aus Oldenburg.
